Meine Empfehlung für Euch:

Lesung & Gespräch:

“Das rettende Ufer – Schwule Flüchtlinge berichten” mit Autor Axel Limberg
Mittwoch, 01. Dezember 2017 um 19 Uhr
Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt e.V., Schäfferstr. 16, 39112 Magdeburg
Eintritt: frei
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Die Flüchtlinge sind das große Thema unserer Zeit. Einige Hundert von ihnen haben einen bestimmten Grund, warum sie zu uns geflohen sind: Sie sind wegen ihrer sexuelle Identität hier – als Schwule werden sie in ihrer Heimat verfolgt. Zuhause drohen ihnen Gefängnis, Folter oder der Tod. Je nach Heimatland, Region oder Stammesgebiet sind Homosexuelle verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Hinzu kommt die persönliche Situation: Wie öffentlich wurde ihr Schwulsein, müssen sie sich nicht nur vor dem Staat, sondern auch vor ihrer Familie fürchten? Die Lebens- und Leidensgeschichten von zwei schwulen Syrern werden in diesem Buch vorgestellt. Doch nicht nur Menschen aus dem Bürgerkriegsland kommen zu Wort – auch Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan, Iran und Bangladesch werden porträtiert. Sie berichten von ihrer Leidenszeit zuhause, der Flucht, dem Ankommen in Deutschland. Und von den Lebensträumen, die in ihrer neuen Heimat Wirklichkeit werden sollen. Ein ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer kommt im Buch zu Wort – ebenso weitere Interviewpartner: Eine liberale Imamin und ein Experte für Asylrecht beleuchten Hintergründe.Der Autor Axel Limberg ist nicht nur Journalist, sondern seit zweieinhalb Jahren auch ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer in Hamburg. Für mehrere Jugendliche hat er Vormundschaften übernommen. Mit über 150 Adressen von Anlaufstellen für schwule Flüchtlinge!

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt e.V. mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und des Amtes für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg.

Quelle: http://heyevent.de

Meine Empfehlung für Euch:

Pressemitteilung 5/17

Hermann Buchholz           erinnert an Johannes Schlaf „Gespräche“ mit der Urenkelin

Magdeburg, 15. November 2017. Zu einer szenischen Lesung mit Charlotte Buchholz und Partner lädt der Verein Ge(h)denken in die Geschichtskantine Magdeburg in der Immermannstraße 29 ein. In einer gemeinsamen Veranstaltung  mit dem Förderverein der Schriftsteller e.V. wird die Magdeburger Autorin Charlotte Buchholz an den in Querfurt geborenen Schriftsteller Johannes Schlaf und an ihren Urgroßvater, den Lyriker Hermann Buchholz, erinnern. Und nicht nur das: Sie kommt mit ihrem Urgroßvater ins „Gespräch“, und es entspinnt sich ein lebhafter Austausch zwischen Beiden über Literatur, über den Schreibprozess damals und heute, über gesellschaftliche Entwicklungen und Persönliches.

Die Magdeburger Autorin nutzt als Klammer zwischen Schlaf und Buchholz den Literaturwissenschaftler Dr. Adalbert von Hanstein, der sowohl Schlaf als auch Buchholz gekannt hat. Die Zeit um 1900 war für die Entwicklung der Literatur eine sehr spannende. Dafür steht Schlaf in besonderem Maß als einer der wichtigsten Vertreter des konsequenten Naturalismus – mit seinem Schreibpartner Arno Holz. Sie haben mehrere Werke gemeinsam verfasst und herausgegeben.

Johannes Schlaf ist in Querfurt geboren, am Magdeburger Domgymnasium zur Schule gegangen und hat später mehrere Jahre in Magdeburg gelebt. Nach ihm ist eine Straße in Magdeburg benannt.

DER TAG

Air-Berlin-Mitarbeiter singen ihrem Chef ein böses Lied

Air Berlin ist Geschichte und die ehemaligen Mitarbeiter landen auf der Straße. Genau davon handelt der Song „Dear Mr. CEO“, den die Belegschaft ihrem Vorstandsvorsitzenden gewidmet hat. Darin heißt es unter anderem: „Wie können Sie noch schlafen, wenn der Rest von uns weint?“ und „Wie fühlen Sie sich, wenn Sie all die Arbeitslosen auf der Straße sehen?“

Ich finde die Art und Weise, wie sich 8000 Beschäftigte von ihrem Chef verabschieden. Ist mal etwas ganz anderes. Ich finde, dass es wichtig ist, seiner Gefühle, auch seiner Wut und Enttäuschung Ausdruck zu geben. Ich gehe zwar davon aus, dass der Apell an das Gewissen der Manager abprallt, aber nichts zu tun ist erst recht falsch. Wir bekommen heute nichts geschenkt. Alles müssen wir uns erkämpfen.

Die Vorlage kennen Ihr sicher auch. Es ist  „Dear Mr. President“ von Pink.

Quelle: ntv.de

Ich habe keine Wurzeln ….

No Roots

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich ein zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und die Zeit wird kommen wenn der Tag vorbei ist
und der Kampf über das rennen gelaufen ist
ich weiß nicht nach was ich suche
und dieses Leben, das ich führe, ist ein seltsames Ding
aber ich kann die Glücklichkeit die es bringt nicht bestreiten
ich weiß nicht nach was ich suche

Viele Leute werden kommen und gehen
viele Gesichter lange verloren weißt du
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und da werden viele Kämpfe und Makeups sein
viele Küsse, zu viele Trennungen
eine niedrige niedriege einsame Seele

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee????

Podiumsdiskussion:

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee???
„Eheöffnung“ und „175er-Rehab“ sind erst der Anfang!
Mit der Umsetzung der wichtigsten politischen Forderungen der letzten Jahre sind Meilensteine in der politischen Arbeit der Community-Verbände erreicht, aber gesellschaftliche Probleme von LSBTI* haben sich deshalb noch lange nicht einfach aufgelöst.
Internationale Menschenrechtspolitik, Schutz vor Diskriminierung und Ahndung von Straftaten, Bildung, politische Bildung und Forschung, Diversität am Arbeitsplatz, Hass im Netz sind nur einige Themenfelder, die weiterhin große Aufmerksamkeit verdienen.

Kurz vor der Bundestagswahl werden wir deshalb den Kandidierenden der etablierten Parteien Gelegenheit geben, sich zu ihrer Sicht auf die zukünftige LSBTI*-Politik zu äußern.
Mit dabei sind:

Petra SitteDIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Frank SittaFDP Sachsen-Anhalt
Steffi LemkeBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Katrin BuddeSPD Sachsen-Anhalt
Heike BrehmerCDU Sachsen-Anhalt (angefragt)
Die Moderation führt Vera Wolfskämpf, Landeskorrespondentin bei MDR Aktuell. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Wo: Festsaal im Familienhaus, Familienhaus Magdeburg, Hohepfortestr. 14, 39106 Magdeburg
Wann: 19.00 Uhr
Infos: www.sachsen-anhalt.lsvd.de

16.August 2017 um 16 Uhr : Ingrid Gäde liest in der Stadtbibliothek Magdeburg

Ingrid Gäde liest in der Reihe „Anders sind wir alle“ aus ihrem Buch „Warten auf das Paradies“. Eine junge Lehrerin wird aus ihrem Alltag gerissen. Sie verliert ihre Sprache. Als kleines Kind durchlebte sie Fliegerangriffe und Nächte im Luftschutzkeller. Der Krieg ist lange vorbei. Aber Menschen leiden bis heute an den Folgen. Die Autorin trifft diese Menschen in Kliniken, Therapiegruppen und im alltäglichen Leben. In Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt und Pelikan e.V.