Danke schön!

Ein ganz großes Dankeschön an all die Besucher der ersten interaktiven Kunstausstellung der Künstlergemeinschaft „Rossel-unArt“ am Kunststandort Roßlau.
Für mich als „Rossel-unArt“-iger war es absolut grandios. Besonders berührt bin ich, wie Sie unsere Experimente auf- und angenommen haben. Wir haben die Symbiose von Malerei, Fotokunst, Materialkunst, Musik- und Klangkunst und Literatur ertastet und ich durfte Sie als begeistertes Publikum erfahren. Vielen Dank dafür. Es gibt mir Kraft und Mut, gemeinsam mit anderen Künstlern weitere gemeinsame Projekte anzugehen. Lassen Sie sich überraschen.

Hölle ohne Himmel

„Himmel ohne Hölle“    – von Lutz Sehmisch;   dorise-Verlag 2011

Voller Tatendrang will ein junger Mann in der ehemaligen DDR sich für Fortschritt und Engagement in der Gesellschaft einsetzen. Er stößt auf Widerstand, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und wird zum Brandstifter. Die Ermittlungen der Stasi , die Haft in der Leipziger „Runden Ecke“ und die jahrelange Überwachung danach brechen seinen Willen. Bis heute leiden er und seine Familie an den Folgen der seelischen Verletzungen.

www.lutz-sehmisch.de/shop.htm

Werner Steinberg …

… der Dessauer Schriftsteller wäre heute genau 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hatte die Anhaltische Landesbücherei Dessau und der Förderverein der Stadtbibliothek zu einer Lesung mit anschließendem Empfang eingeladen. Schauspieler des Anhaltischen Theaters haben Leben und Werk des Dessauers vorgestellt. Ein wirklich gelungener Abend mit vielen Erinnerungen …

Autoren treffen sich im Burger Altstadtcafe

Gestern ist es wieder soweit gewesen. Burger Autoren treffen sich zum Themenabend im Altstadtcafe. Dieses Mal sind Autoren aus Magdeburg zu Gast. Beim Themenabend hat einer der Autorenmitglieder in der Regel die Möglichkeit, ein Werk, an dem er gerade arbeitet und das ihm viel bedeutet, vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Auch die Gäste reihten sich mit ihren bislang unveröffentlichten Texten ein. Ein spannender Abend entwickelte sich, an dem viel über das Glück von Menschen diskutiert wurde. Kann man auch mit Situationen glücklich sein, die nicht so laufen wie man es sich vorgestellt hat?

Das Fazit:

Es ist schwer, aber es geht. Wenn z.B. Kinder behindert zur Welt kommen ist es zunächst eine Last. Doch die Natur hat es so gewollt, dass dieser Mensch anders ist. Er mag krank sein, vielleicht in seinem Tun eingeschränkt. Er mag vielleicht nicht so lange leben wie andere. Doch solange dieser Mensch mit seinem Leben selbst zufrieden und glücklich ist, so sollten es auch die Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen sein. So lange ist man nur anders als andere. Das Leben selbst ist das Glück welches wir erfahren und erleben dürfen.

 

Wer Lust hat in einem der Autorenkreise des Pelikan eV mitzumachen, darf sich gern bei mir auf meiner Website melden. Ich vermittele dann weiter.

Bilder der Vergangenheit

Langsam erhole ich mich von diesem Tatort-Film. „Wer das Schweigen bricht“ hat in mir unvorhergesehen, die schrecklichen Bilder und Erfahrungen aufleben lassen, die ich einst selbst durchmachen musste. Meine Erlebnisse stammen zwar aus der DDR-Zeit und liegen über 30 Jahre zurück. Die damaligen Haftbedingungen sind auch nicht mit den heutigen vergleichbar. Doch in ihrer Wirkung waren sie ähnlich. Unbändige Angst vor allem und jeden machen dich als Insassen kaputt. Heute vielleicht noch mehr, weil der Kampf der Gefangenen untereinander hinzukommt. Doch die Bilder „ausrastender“ Aufseher haben in mir die schlimmsten Erinnerungen ausgelöst. Ich war noch bis gestern wie gelähmt und musste mit sehr schmerzhaften inneren Krampfanfällen, Panik und Atemnot kämpfen.

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