Mein Weihnachtsfest

Liebe Freunde und interessierte Leser,

heute möchte ich Euch an meinen Gedanken am Weihnachtsfest 2014 teilhaben lassen.
Ulrich Schaffer hat dazu (ohne uns zu kennen) sehr treffend „meine“ Gedanken aufgeschrieben:

Sag nichts,
schreib auf, was du hörst.

Und wage es, allein zu sein!
Es ist ein Wagnis, und wenige gehen es ein,
aber es gehört zum Preis der Empfindsamkeit.
Und fliehe nicht zu anderen,
um nicht mehr bei dir selbst sein zu müssen.
Das ist respektlos vor dir selbst.

In deiner Einsamkeit wirst du das Weinen
auch wieder lernen.
Wenn du wieder weinen kannst,
bist du schon weit gewachsen in Empfindsamkeit.
Aber weine nicht aus Selbstmitleid,
denn dann hörst du wieder auf zu wachsen.

Der Weg in die Empfindsamkeit ist der Weg zurück zu dir.
Du wartest eigentlich schon lange auf dich,
aber du warst inzwischen so beschäftigt,
den Anderen mit ihren lauten Ansprüchen
gerecht zu werden,
dass du keine Zeit für dich hattest.
Du hattest keine Zeit, dich zu lieben und deine
Empfindsamkeit wichtig zu nehmen,
und so ist sie langsam verschwunden.

Wenn du jetzt die Einsamkeit aushältst
und dich nicht in den Lärm stürzt,
auch wenn es schmerzt,
wenn du still sein kannst
und hörst, was du dir sagst,
dann bist du bei dir angelangt.