Demnächst im Studiokino Magdeburg

P R E S S E S T I M M E N :

*„Diese deutsch-deutschen Geschehnisse haben die Dimension einer griechischen Tragödie“ TAGESSPIEGEL

* „Mit Striche ziehen rekonstruiert Kroske kunstvoll eine Stasi-Geschichte“ FREITAG

* „Selbst Kroskes Nachfragen lassen Empathie für Täter und Opfer spüren. Berührend an dieser Recherche über die verlorene Zeit, ist ihre Offenheit.“ TAZ

* „Es zeichnet Kroskes Film aus, dass er nicht harmonisiert, wo bis heute Wunden nicht verheilt sind. FILMDIENST

Ein Film der als sehr wertvoll eingestuft ist.

Da bleibt einem das Herz stehen

Die Aktionen berühren im Herzen und machen zugleich Mut: Immer mehr Menschen in Europa sind berührt vom Schicksal der Flüchtlinge und wollen das Massensterben nicht länger hinnehmen. Gemeinsam können wir die Bundesregierung überzeugen sich zu bewegen.

Bitte unterzeichne auch Du jetzt den Appell für die Rettungsaktion Mare Nostrum!!!

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10.Mai 2015 – ein Tag, sich zu erinnern

Was sollte der Grund sein, sich zu erinnern? 
An diesem Tag vor 82 Jahren begannen die öffentlichen Verbrennungen „undeutschen Schrifttums“. Die Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der Kampagne „Wider den undeutschen Geist“. Teil dieser Aktion waren „Schwarze Listen“ für die Säuberung öffentlicher und privater Bibliotheken von „zersetzendem Schrifttum“, aber auch Veröffentlichungen in der Tagespresse mit Namen „nicht tragbarer“ Autoren sowie die Nennung der Plätze für die nächtlichen Verbrennungen.

Von „Feuersprüchen“ begleitet wurden Werke von Philosophen, Wissenschaftlern, Lyrikern, Romanautoren wie politischen Schriftstellern den Flammen übergeben. Unter Beteiligung von Rektoren und Professoren verbrannte auf riesigen Scheiterhaufen wertvolles Kulturgut.

Später sollten auch die Menschen folgen.

So etwas darf nie wieder passieren. Deshalb erinnern wir uns jedes Jahr am 10.Mai mit einem Literarischen Menü. 

W I R, das sind zahlreiche Autoren / Schriftsteller aus Burg, aus dem Jerichower Land, Magdeburg, Halle und Wernigerode.

Dieses Jahr war der Liedermacher und Medienpädagoge Paul D. Bartsch bei uns zu Gast. Paul begeistert und erreicht schon seit rund vierzig Jahren mit seinen Liedern die Menschen.

Durch ihn wurde mir beim diesjährigen Literarischen Menü bewusst, wie wichtig es auch heute ist, Missstände klar und offen zu benennen. Öffentlich zu sagen, was in uns widerstrebt, auch wenn es heftigen Gegenwind gibt. Er sagte, wenn keiner etwas sagt, dann glauben „die da oben“ womöglich, dass alle einverstanden sind. Wie Recht er hat!

Schon manches Mal befielen mich Zweifel, wenn ich immer wieder hörte: „Was willst Du denn als einzelner ausrichten? Die machen doch was sie wollen.“  N E I N  !  

Diese Denkweise ist verkehrt. Am Ende brennen womöglich wieder erst Bücher und dann Menschen. Paul D. Bartsch und die anderen Akteure dieses Abends haben mich bestärkt, offen die wunden Punkte unserer menschlichen Gesellschaft anzusprechen. Wenn es niemand macht, glauben am Ende alle, dass es so wie es ist, schon in Ordnung ist.


Ich habe wieder Mut und Kraft geschöpft, weiter für Euch alle in meinen Erzählungen, Geschichten und Gedichten aufzuschreiben, was mich bewegt.