Gebet

Lass es hell werden in uns Menschen, so hell, dass wir andere nicht mehr ausgrenzen müssen. Zünde ein Feuer in uns an, das Wärme ausstrahlt, die nicht nur für das eigene Leben reicht. Lass das Leben in uns pulsieren, sodass es nicht nur in uns selbst Bewegung gibt, sondern wir miteinander Neues gestalten.

Auszug aus »Das Wort Gottes für jeden Tag 2018«

Aufstehen startet Diskussion um Regierungsprogramm

AUFSTEHEN für einen gesellschaftlichen Neubeginn.

Für eine Regierung der politischen Vernunft

Es wird immer schwieriger, Kindern und Jugendlichen die Welt zu erklären, in die sie hineinwachsen. Unerträglich viel läuft schief. Ein tiefer Riss teilt unser Land und die Welt. Das Gefälle zwischen denjenigen, die sehr viel haben, und denjenigen, die wenig oder gar nichts besitzen, ist national wie international extrem groß. Existenz- und Abstiegsängste plagen immer mehr Menschen. Mit der Aufrüstung wächst die Gefahr von Kriegen und des Einsatzes von Nuklearwaffen. Rüstungsexporte, Kriege und Interventionen haben zum Zerfall ganzer Staaten geführt. Millionen Menschen sind auf der Flucht, mehr als nach dem Zweiten Weltkrieg. Umweltzerstörung und Klimawandel werden von Wachstumszwang und einer nicht nachhaltigen Lebensweise befeuert. Autoritäre, nationalistische und rechtsextreme Ansichten und Bestrebungen haben Zulauf oder gar Machtpositionen inne.

Wem sollen wir das erklären? Warum entstehen in einem Land, dessen Menschen so großen gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten, immer häufiger Zukunftsängste und das Gefühl von persönlicher und gesellschaftlicher Ohnmacht? Funktioniert unsere Demokratie nicht? Liegt es am Profitstreben, an Finanzspekulationen, die auf Menschenrechte und Gemeinwohl pfeifen? Wenn wir genau wissen, dass Klimaerwärmung und Vermüllung der Meere die Lebensmöglichkeiten heutiger und zukünftiger Generationen zerstören: Warum gebieten wir dem nicht Einhalt?

Wir, die wir uns bei AUFSTEHEN zusammenfinden, wollen nicht zulassen, dass wir unser Land und unsere Welt den jüngeren und nachkommenden Generationen gespalten, ausgeplündert, zerstört hinterlassen. Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit nicht nur ein lebenswerteres Land und eine lebenswertere Welt will, sondern auch bereit ist, etwas dafür zu tun. Die Möglichkeiten für eine andere Politik sind gegeben. Sie müssen nur genutzt werden. Dazu gehört eine Wirtschaftspolitik, die die Unternehmen in gesellschaftliche Verantwortung nimmt und unsere digitale Infrastruktur sowie das Banken- und Finanzsystem am Gemeinwohl ausrichtet. In der kommerziellen Wirtschaft wollen wir neue Formen wirtschaftlichen Eigentums fördern und verbreiten, die unternehmerische Freiheit und marktwirtschaftlichen Wettbewerb garantieren, zugleich aber verhindern, dass von dieser Freiheit zum Nachteil von Unternehmen, Belegschaften, Natur und Allgemeinheit Gebrauch gemacht werden kann. Die marktradikale Globalisierung ist ein Projekt der Konzerne. Sie untergräbt die Demokratie, vergrößert die Ungleichheit in den einzelnen Ländern und global, und ist keineswegs alternativlos.

Wir können nur bei uns in Deutschland anfangen, die Welt zu verändern. Hier müssen wir demokratische Handlungsspielräume zurückgewinnen, um den Einstieg in eine andere Politik zu erreichen. Die Bundesrepublik soll ihrer Verantwortung für eine Politik des Friedens und gemeinsamer Sicherheit, der Entwicklung und globaler Solidarität gerecht werden und den Menschen in unserem Land eine Heimat sein, die allen ein Leben in Wohlstand ermöglicht.

WIE WEITER?

Wir wollen nicht länger auf Parteien warten! Deshalb werden wir die Dinge selbst in die Hand nehmen und die Tagesordnung für eine neue Regierung erarbeiten! So verstehen wir unseren Beitrag zur Demokratie als Herrschaft des Volkes für das Volk und durch das Volk. AUFSTEHEN wird einen Prozess in Gang setzen, in dem die uns auf den Nägeln brennenden Probleme und Fragestellungen formuliert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden.

Auf Veranstaltungen vor Ort und über digitale Debatten wollen wir das Für und Wider von Argumenten und Vorschlägen ausloten. Wir setzen darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gemeinsam über mehr Erfahrungen, Wissen und Ideen verfügen als alle Runden der Expertinnen und Experten. Es geht nicht um das perfekte Programm, sondern es geht um einen konkreten, praktischen, zügig umsetzbaren Einstieg in einen Richtungswechsel der Politik. Viel zu viele in unserem Land halten Alternativen für nicht realisierbar. Das lähmt. Deshalb wollen wir machbare Projekte des Wandels benennen und uns gemeinsam mit vielen anderen praktisch dafür einsetzen.

Ende März wollen wir die Ergebnisse zusammenführen, darüber im Internet abstimmen und schließlich im Frühsommer auf einem Kongress und breit in der Gesellschaft diskutieren. Die Resultate dieser Diskussion sollen eine Messlatte sein für Wahlprogramme und Kandidatinnen und Kandidaten von Parteien. Unterstützt von Aktionen, die unseren Argumenten Nachdruck verleihen, können unsere Forderungen und Vorschläge zur Grundlage neuer Mehrheiten im Bundestag und einer neuen Regierung unseres Landes werden.

 

Quelle:

https://www.aufstehen.de/praeambel/

Demonstration für den Erhalt unserer Grundrechte – 24.11.2018 14 Uhr in Magdeburg

Am 24. November 2018 treffen sich die Innenminister aller Bundesländer sowie der Bundesinnenminister Horst Seehofer im sachsen-anhaltinischen Magdeburg.

Aus diesem Grund haben sich zahlreiche Personen aus unterschiedlichen politischen Gruppen, Initiativen und Spektren zusammengeschlossen, um am 24. November in Magdeburg einen starken Protest gegen die Innenministerkonferenz und ihre Inhalte zu organisieren.

Ein gemeinsamer Demonstrationskonsens eint alle Gruppen unter einem Dach und macht deutlich, dass viele verschiedene Initiativen gegen die aktuelle Innenpolitik auf die Straße gehen. Ich werde bei der Sammelbewegung #aufstehen teilnehmen.

Die Demonstration richtet sich gegen die massiven Bürger- und Menschenrechtseinschränkungen, die auf der Innenministerkonferenz 2018 geplant werden und die gesamte Bevölkerung betreffen.

Videoquelle: https://unheimlichsicher.org

Kindheit in Trümmern – ein beeindruckendes Buch

Heute, 16.Oktober 2018, sitze ich voller Spannung und Neugier in der Stadtbibliothek Magdeburg.

Die Autorin Barbara Warning stellt ihr Buch „Kindheit in Trümmern“ vor.

Bildquelle: amazon.de

Niemand kann besser vor dem Krieg warnen als die, die ihn selbst erlebt haben. Die Schicksale, von denen Barbara Warning erzählt, sind dramatische und schreckliche Kindheitsgeschichten. Geboren wurden diese Kinder in den Wirren des Krieges, sie erlebten Hunger, Bombenhagel und die Angst vor dem Tod. Viele mussten flüchten mit dem, was sie am Leib trugen, unermessliches Leid vor Augen. Andere überlebten in zerbombten Städten. Und obwohl sie heute alt sind, Rentner, tragen sie noch heute die Wunden ihrer Kindheit – mehr noch: oft sind diese Wunden erst jetzt aufgebrochen.

Dabei ist dies kein deprimierendes Buch. Was zunächst auch an der lebendigen Aufmachung und Gestaltung liegt, aber Barbara Warning erzählt die Geschichten „ihrer“ Kriegskinder trotz eines sachlichen Abstandes sensibel und voller Sympathie. Die Betroffenen kommen immer wieder selbst zu Wort. Ergänzt werden ihre Schicksale durch allgemeine Exkurse und Erklärungen etwa über die Panik vor den Russen oder den Hamburger Feuersturm.

Die erzählten Schicksale sind sehr nah. Denn auch ich habe viele Parallelen zu Verhaltensweisen meiner Eltern und Großeltern entdeckt. Ja selbst das eigene Leben zeigt, dass sich derartige Traumata in kommende Generationen vererbt. Die Wissenschaft hat inzwischen sogar nachgewiesen, dass sich sogar die DNA, das menschliche Erbgut durch derart gravierende Kriegserlebnisse verändert.

Ich bekomme Gänsehaut, weil mir bewusst wird, welche immensen Schäden Krieg und erlebte Gewalt verursacht. Nicht nur materielle Schäden, sondern auch die gesundheitlichen, die über viele Generationen noch nachwirken.

Da heißt für mich auch, es gibt nur eine einzige Konsequenz daraus:  #aufstehen gegen Aufrüstung und Krieg.  

Im Namen der Demokratie

Für alle die sich nicht erinnern können ……

Ich finde, das ist ein total gelungener Clip. Hier müssten sich alle angesprochen fühlen. Darum macht mit!

Für alle, die sich nicht erinnern…

Für alle, die sich nicht erinnern…

Gepostet von Aufstehen am Sonntag, 2. September 2018

Meine Empfehlung für Euch:

Lesung & Gespräch:

“Das rettende Ufer – Schwule Flüchtlinge berichten” mit Autor Axel Limberg
Mittwoch, 01. Dezember 2017 um 19 Uhr
Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt e.V., Schäfferstr. 16, 39112 Magdeburg
Eintritt: frei
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Die Flüchtlinge sind das große Thema unserer Zeit. Einige Hundert von ihnen haben einen bestimmten Grund, warum sie zu uns geflohen sind: Sie sind wegen ihrer sexuelle Identität hier – als Schwule werden sie in ihrer Heimat verfolgt. Zuhause drohen ihnen Gefängnis, Folter oder der Tod. Je nach Heimatland, Region oder Stammesgebiet sind Homosexuelle verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Hinzu kommt die persönliche Situation: Wie öffentlich wurde ihr Schwulsein, müssen sie sich nicht nur vor dem Staat, sondern auch vor ihrer Familie fürchten? Die Lebens- und Leidensgeschichten von zwei schwulen Syrern werden in diesem Buch vorgestellt. Doch nicht nur Menschen aus dem Bürgerkriegsland kommen zu Wort – auch Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan, Iran und Bangladesch werden porträtiert. Sie berichten von ihrer Leidenszeit zuhause, der Flucht, dem Ankommen in Deutschland. Und von den Lebensträumen, die in ihrer neuen Heimat Wirklichkeit werden sollen. Ein ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer kommt im Buch zu Wort – ebenso weitere Interviewpartner: Eine liberale Imamin und ein Experte für Asylrecht beleuchten Hintergründe.Der Autor Axel Limberg ist nicht nur Journalist, sondern seit zweieinhalb Jahren auch ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer in Hamburg. Für mehrere Jugendliche hat er Vormundschaften übernommen. Mit über 150 Adressen von Anlaufstellen für schwule Flüchtlinge!

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt e.V. mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und des Amtes für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg.

Quelle: http://heyevent.de

Ich habe keine Wurzeln ….

No Roots

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich ein zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und die Zeit wird kommen wenn der Tag vorbei ist
und der Kampf über das rennen gelaufen ist
ich weiß nicht nach was ich suche
und dieses Leben, das ich führe, ist ein seltsames Ding
aber ich kann die Glücklichkeit die es bringt nicht bestreiten
ich weiß nicht nach was ich suche

Viele Leute werden kommen und gehen
viele Gesichter lange verloren weißt du
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und da werden viele Kämpfe und Makeups sein
viele Küsse, zu viele Trennungen
eine niedrige niedriege einsame Seele

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee????

Podiumsdiskussion:

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee???
„Eheöffnung“ und „175er-Rehab“ sind erst der Anfang!
Mit der Umsetzung der wichtigsten politischen Forderungen der letzten Jahre sind Meilensteine in der politischen Arbeit der Community-Verbände erreicht, aber gesellschaftliche Probleme von LSBTI* haben sich deshalb noch lange nicht einfach aufgelöst.
Internationale Menschenrechtspolitik, Schutz vor Diskriminierung und Ahndung von Straftaten, Bildung, politische Bildung und Forschung, Diversität am Arbeitsplatz, Hass im Netz sind nur einige Themenfelder, die weiterhin große Aufmerksamkeit verdienen.

Kurz vor der Bundestagswahl werden wir deshalb den Kandidierenden der etablierten Parteien Gelegenheit geben, sich zu ihrer Sicht auf die zukünftige LSBTI*-Politik zu äußern.
Mit dabei sind:

Petra SitteDIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Frank SittaFDP Sachsen-Anhalt
Steffi LemkeBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Katrin BuddeSPD Sachsen-Anhalt
Heike BrehmerCDU Sachsen-Anhalt (angefragt)
Die Moderation führt Vera Wolfskämpf, Landeskorrespondentin bei MDR Aktuell. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Wo: Festsaal im Familienhaus, Familienhaus Magdeburg, Hohepfortestr. 14, 39106 Magdeburg
Wann: 19.00 Uhr
Infos: www.sachsen-anhalt.lsvd.de

L E S E T I P P :

Die Sinne anregen

Führung im Hambuger Bahnhof | © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Anika Büssemeier

Frau Kastner und ihre Kollegin wollten etwas für
Menschen mit Demenz tun. Sie hatten eine Idee für eine besondere Führung durch ein Museum. So entstand vor 10 Jahren die erste Museums-Führung für Menschen mit Demenz in Deutschland. Zum Artikel (Leichte Sprache)