Ein unvergesslicher Abend mit Udo Schenk

29.September 2018 – Stiftskirche St.Servecias zu Quedlinburg

Ich bin gespannt was mich erwarten wird. Es geht um HEINRICH, König und Kaiser – Herrscher und Heiliger. Ich bin nicht gespannt, weil ich ein absoluter Geschichtsfreak bin, nein aus einem ganz anderen Grund.

Der Schauspieler Udo Schenk erzählt aus der Sicht des Chronisten „Thietmar von Merseburg“ die faszinierenden Geschichten der mächtigen Herrscher und ihrer berühmten Frauen, die vor nahezu 1100 Jahren in meinem heimatlichen Raum lebten und herrschten.

Und das Ganze wird mittelalterlicher Musik untermalt. Nein auch hier nicht irgendwelcher Straßenmusiker, die auf Mittelalterlichen Märkten tingeln. Nein hier spielt die Capella Antiqua Bambergensis auf mehr als 50 historischen Musikinstrumenten! Ein ausgesprochener Genuss für meine Ohren. Die Musiker haben mich mit auf eine musikalische-literarische Reise in längst vergangene Zeiten mitgenommen.

Ich habe mich auf die Höfe der Herrscher versetzt gefühlt, das fröhliche ausgelassene Leben damals gespürt, aber auch das melancholische, manchmal traurige von Tod und Krankheit geprägte Leben.

Ich fühlte mich mittendrin in der damaligen Zeit und erlebte einen unvergesslichen Abend.

Mit der Person Thietmar von Merseburg habe ich auch einen Bogen zur Literatur geschlagen. Thietmar war Bischof von Merseburg und ein wichtiger Geschichtsschreiber in der Zeit der Ottonen. Sein 1.000er Todestag jährt sich am 1.Dezember 2018. Aus diesem Anlass wird er im Rahmen der Landesliteraturtage in Sachsen-Anhalt mit zeitgenössischer Literatur geehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine großartige Premiere von Wagners Walküre in Magdeburg

… und ich durfte dabei sein. Ich gebe zu, es ist schon sehr lange her dass ich in einer Oper war. Dank meines Schatzes wurde ich vor kurzem auf Wagners Walküre in Magdeburg aufmerksam. Ich hatte Glück bekam sogar noch Karten für die Premierenaufführung. Und ich habe es nicht bereut! Für diese Inszenierung muss man nicht zwingend absoluter Opern-Fan sein. Diese Aufführung kann ich wirklich nur jedem wärmstens empfehlen.                                                                                                                                                                                                                                                                                         Quelle: Volksstimme; Montag, den 10.09.2018

Aufbruch von links – DEINE Meinung ist gefragt

Ich möchte Sahra Wagenknecht unterstützen und bitte Euch, an der von ihr initiierten Befragung teilzunehmen. Uns interessiert Eure Meinung dazu, wie ihr die Notwendigkeit einer Aufbruchsbewegung von links seht. Das Team Sahra hat dazu einen etwas ausführlicheren Online-Fragebogen vorbereitet. Ich bitte Euch herzlich darum, Euch zu beteiligen. Für die weiteren strategischen Überlegungen von Sahra Wagenknecht sind Eure Meinungen sehr wichtig. Und hier kannst Du ihr Deine Meinung mitteilen:

DER TAG

Air-Berlin-Mitarbeiter singen ihrem Chef ein böses Lied

Air Berlin ist Geschichte und die ehemaligen Mitarbeiter landen auf der Straße. Genau davon handelt der Song „Dear Mr. CEO“, den die Belegschaft ihrem Vorstandsvorsitzenden gewidmet hat. Darin heißt es unter anderem: „Wie können Sie noch schlafen, wenn der Rest von uns weint?“ und „Wie fühlen Sie sich, wenn Sie all die Arbeitslosen auf der Straße sehen?“

Ich finde die Art und Weise, wie sich 8000 Beschäftigte von ihrem Chef verabschieden. Ist mal etwas ganz anderes. Ich finde, dass es wichtig ist, seiner Gefühle, auch seiner Wut und Enttäuschung Ausdruck zu geben. Ich gehe zwar davon aus, dass der Apell an das Gewissen der Manager abprallt, aber nichts zu tun ist erst recht falsch. Wir bekommen heute nichts geschenkt. Alles müssen wir uns erkämpfen.

Die Vorlage kennen Ihr sicher auch. Es ist  „Dear Mr. President“ von Pink.

Quelle: ntv.de