DER TAG

Air-Berlin-Mitarbeiter singen ihrem Chef ein böses Lied

Air Berlin ist Geschichte und die ehemaligen Mitarbeiter landen auf der Straße. Genau davon handelt der Song „Dear Mr. CEO“, den die Belegschaft ihrem Vorstandsvorsitzenden gewidmet hat. Darin heißt es unter anderem: „Wie können Sie noch schlafen, wenn der Rest von uns weint?“ und „Wie fühlen Sie sich, wenn Sie all die Arbeitslosen auf der Straße sehen?“

Ich finde die Art und Weise, wie sich 8000 Beschäftigte von ihrem Chef verabschieden. Ist mal etwas ganz anderes. Ich finde, dass es wichtig ist, seiner Gefühle, auch seiner Wut und Enttäuschung Ausdruck zu geben. Ich gehe zwar davon aus, dass der Apell an das Gewissen der Manager abprallt, aber nichts zu tun ist erst recht falsch. Wir bekommen heute nichts geschenkt. Alles müssen wir uns erkämpfen.

Die Vorlage kennen Ihr sicher auch. Es ist  „Dear Mr. President“ von Pink.

Quelle: ntv.de

Ich habe keine Wurzeln ….

No Roots

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich ein zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und die Zeit wird kommen wenn der Tag vorbei ist
und der Kampf über das rennen gelaufen ist
ich weiß nicht nach was ich suche
und dieses Leben, das ich führe, ist ein seltsames Ding
aber ich kann die Glücklichkeit die es bringt nicht bestreiten
ich weiß nicht nach was ich suche

Viele Leute werden kommen und gehen
viele Gesichter lange verloren weißt du
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

und da werden viele Kämpfe und Makeups sein
viele Küsse, zu viele Trennungen
eine niedrige niedriege einsame Seele

ich habe keine Wurzeln sie sind nicht in Stein gesetzt
ich habe keinen Ort den ich zu Hause nenne
ich bin nur eine niedrige niedrige einsame Seele

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee????

Podiumsdiskussion:

„EHE FÜR ALLE“ – Kalter Kaffee???
„Eheöffnung“ und „175er-Rehab“ sind erst der Anfang!
Mit der Umsetzung der wichtigsten politischen Forderungen der letzten Jahre sind Meilensteine in der politischen Arbeit der Community-Verbände erreicht, aber gesellschaftliche Probleme von LSBTI* haben sich deshalb noch lange nicht einfach aufgelöst.
Internationale Menschenrechtspolitik, Schutz vor Diskriminierung und Ahndung von Straftaten, Bildung, politische Bildung und Forschung, Diversität am Arbeitsplatz, Hass im Netz sind nur einige Themenfelder, die weiterhin große Aufmerksamkeit verdienen.

Kurz vor der Bundestagswahl werden wir deshalb den Kandidierenden der etablierten Parteien Gelegenheit geben, sich zu ihrer Sicht auf die zukünftige LSBTI*-Politik zu äußern.
Mit dabei sind:

Petra SitteDIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Frank SittaFDP Sachsen-Anhalt
Steffi LemkeBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Katrin BuddeSPD Sachsen-Anhalt
Heike BrehmerCDU Sachsen-Anhalt (angefragt)
Die Moderation führt Vera Wolfskämpf, Landeskorrespondentin bei MDR Aktuell. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Wo: Festsaal im Familienhaus, Familienhaus Magdeburg, Hohepfortestr. 14, 39106 Magdeburg
Wann: 19.00 Uhr
Infos: www.sachsen-anhalt.lsvd.de

16.August 2017 um 16 Uhr : Ingrid Gäde liest in der Stadtbibliothek Magdeburg

Ingrid Gäde liest in der Reihe „Anders sind wir alle“ aus ihrem Buch „Warten auf das Paradies“. Eine junge Lehrerin wird aus ihrem Alltag gerissen. Sie verliert ihre Sprache. Als kleines Kind durchlebte sie Fliegerangriffe und Nächte im Luftschutzkeller. Der Krieg ist lange vorbei. Aber Menschen leiden bis heute an den Folgen. Die Autorin trifft diese Menschen in Kliniken, Therapiegruppen und im alltäglichen Leben. In Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt und Pelikan e.V.

L E S E T I P P :

Die Sinne anregen

Führung im Hambuger Bahnhof | © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Anika Büssemeier

Frau Kastner und ihre Kollegin wollten etwas für
Menschen mit Demenz tun. Sie hatten eine Idee für eine besondere Führung durch ein Museum. So entstand vor 10 Jahren die erste Museums-Führung für Menschen mit Demenz in Deutschland. Zum Artikel (Leichte Sprache)

L E S E T I P P :

Beyond Welcome

Die Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung am 24.6.2017 in Berlin | Foto: Majka Czapski (CC BY-ND 2.0)
Leistungsstarke Soundanlagen und Megaphone gehören dazu: Das Hamburger Kollektiv „Schwabinggrad Ballett/Arrivati“ entwickelt künstlerische Interventionen jenseits ritualisierter Protestformen. Mit ihrer jüngsten Aktion, den „Chören der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung”, werfen sie einen kritischen Blick auf die Situation Geflüchteter in Berlin. Zum Artikel